Praxis für Psychotherapie, Beratung und Coaching

Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz – was ist das?

 

Psychotherapie darf lt. Gesetz nur von eigens dafür ausgebildeten Ärzten (Facharzt für Psychiatrie), psychologischen Psychotherapeuten und Heilpraktikern (Psychotherapie) ausgeübt werden.
In Deutschland, im Gegensatz zu anderen Länder sind von den gesetzlichen Krankenkassen nur drei Therapieverfahren anerkannt, die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die analytische Psychotherapie („Psychoanalyse“). Von einer Zulassung bei den gesetzlichen Krankenkassen sind psychotherapeutische Heilpraktiker ausgeschlossen. Es können jedoch die Kosten für eine Psychotherapie mit Privat- oder Zusatzkassen (wenn Heilpraktiker-Leistungen im Vertrag eingeschlossen sind) abgerechnet werden. Das sollte bei der entsprechenden Privatkasse erfragt werden.
Auf den Seiten von www.therapie.de finden Sie umfassende Informationen zu allen Belangen rund um das Thema Psychotherapie.

 

 

Behandlungsbereiche

Zu den psychischen Störungen, die ich in Einzelsitzungen behandle, zählen

Anpassungsstörungen1, Angststörungen, Neurotische Depression oder auch Dysthymia2 , saisonale Depression3 (SAD), Burn-out4, Abhängigkeit von Tabak5.

 

Weitere Kernpunkte meiner Arbeit sind 

Paarberatung

und 

Eheberatung,

sowie Kleingruppenangebote zu den Themen psychische Stabilisierung, Stressabbau, Selbstfürsorge, Rauchentwöhnung und Meditation. Diese Angebote finden Sie auf der Seite Workshops.

 

 

Was verbirgt sich hinter den Begriffen?

Anpassungsstörung1

Anpassungsstörungen sind nach heutiger Definition das, was man früher eine depressive Reaktion oder reaktive Depression nannte. Einschneidende, belastende Lebensereignisse (z.B. Trauerfall, schwere körperliche Erkrankung, Trennung, Scheidung, Heirat, Geburt, Partner- und Familienprobleme, Liebesenttäuschungen, Schwierigkeiten im Beruf, finanzielle Einbußen, sonstige Bedrohungen, Kulturschock etc. zählen hierzu), die nicht ohne weiteres bewältigt werden kann.
Die Reaktionen und Symptomen sind unterschiedlich und bilden oft eine Mischung aus depressiv verstimmt, resigniert, ängstlich, furchtsam, frustriert, gedemütigt, besorgt, angespannt, auch reizbar, aggressiv, gepaart mit einem Gefühl nicht zurechtzukommen, nicht Vorplanen zu können, die alltägliche Routine nicht zu schaffen oder in der gegenwärtigen Situation weitermachen zu können. Dieser Zustand kann ein Gefühl vermitteln, als stünde man kurz vor einem dramatischen Ausbruch.

 

Neurotische Depression oder auch Dysthymia2

Es bezeichnet eine eher chronische depressive Verstimmung mit einer schwankenden Intensität. Gewöhnlich sind verschieden lange Phasen mit gutem Befinden da und die Alltagsbewältigung ist kaum eingeschränkt.

 

Saisonale Depression3 (SAD)

Meist in den Herbst- und Wintermonaten setzt ein saisonal abhängiges Verhaltensmuster mit typischen Symptomen einer depressiven Verstimmung ein. Das Energieniveau ist reduziert, Ängstlichkeit und Irritierbarkeit nimmt zu und es tauchen atypische Symptome wie größeres Schlafbedürfnis, verstärkter Appetit mit Heißhunger und Gewichtszunahme auf, in mindestens zwei aufeinander folgenden Jahren.

 

Burn-out4 auch Erschöpfungsdepression

Die Symptome für eine Erschöpfungsdepression sind ein Zustand emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfung, mit stark eingeschränkter Leistungsfähigkeit durch Stress, der über eine längere Zeit anhält und dem nichts entgegen gesetzt wird. Es kann in extremen Fällen zum regelrechten Zusammenbruch führen.

Einen informativen Beitrag finden Sie unter: www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/depressionen-jeder-zehnte-arbeitnehmer-war-schon-depressiv-a-858894.html

 

Abhängigkeit von Tabak5

Abhängigkeit zeichnet sich dadurch aus, dass die Substanz anhaltend auch mit der Kenntnis um die Schädlichkeit genommen wird und ein Wunsch oder gar Zwang danach besteht. Das Lassen von der Substanz ist nicht einfach möglich und die Beschaffung hat oft Vorrang vor anderen Interessen und Vergnügen.

 

 

Allgemeine Informationen zu Depression

Hier finden Sie eine Auflistung von Symptomen, die in bestimmten Kombinationen und Zeitdauer auf eine Depression hinweisen können. Die Symptomkombination und der Schweregrad weisen auf die Art einer Depression hin. Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

  • Gedrückte Stimmung

  • Niedergeschlagenheit

  • Gleichgültigkeit

  • Leer/traurig

  • Interessenverlust

  • Selbstwert herabgesetzt

  • Fremdwert herabgesetzt

  • Schuldgefühle

  • Selbstanklage

  • Gefühl der Gefühllosigkeit

  • Entfremdet (leichte Ich-Störung: Depersonalisation, Derealisation)

  • Angst

  • Nervosität

  • Gereiztheit

  • Hoffnungslosigkeit

  • Denkhemmung

  • Perseveration

  • Grübelzwang

  • Konzentration- und Aufnahmefähigkeit vermindert

  • Antrieb und Aktivität vermindert

  • Willenshemmung

  • Minderung der Entschluss und Handlungsfähigkeit

  • Psychomotorische Hemmung bis depressiver Stupor (psychotisches Symptom) oder psychomotorische Unruhe

  • Schlafstörungen

  • Appetitlosigkeit

  • Obstipation (Verstopfung)

  • Mundtrockenheit

  • Libido vermindert

  • Herzrhythmusstörungen

  • Gestörte Tränensekretion

  • Amenorrhoe (Ausbleiben der Regelblutung)

  • Ausgeprägte Müdigkeit

  • Darnieder liegen von Energie und Kraft

  • Im Körper lokalisierte Traurigkeit z.B. Druck auf der Brust, Kloß im Hals, bleierne Arme und Beine

  • Morgentief

  • Morgentliches Früherwachen (schweres Symptom)

  • Wahnthemen: Schuldig zu sein, Schuld auf sich geladen zu haben, Verschuldungswahn, Verarmungswahn, Hypochondrischer Wahn, Nihilistischer Wahn

  • Suizidalität

 

Als psychotherapeutische Heilpraktikerin behandle ich nur mit psychologischen Methoden. Eine psychotherapeutische Behandlung kann auch als Ergänzung zu medizinischen Behandlungen sehr viel Sinn machen und das gesamte Behandlungsergebnis verbessern.

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